Referenzen

Ein Blockchain-basiertes Authentifizie­rungs-Netzwerk als B2B Service

Nutzerzentrische Designmethoden und ein cross-funktionales Team Setup als Erfolgsrezept
Branche
Chemie-/Pharmaindustrie
Unternehmensgröße
50.000
Zeitrahmen
13 Monate
Teammitglieder

5 (davon 4 Young Digitals)

Kontaktperson

Head of Digital Infrastructure

Technologien & Tools
No items found.
Branche
Chemie-/Pharmaindustrie
Unternehmensgröße
50.000
Zeitrahmen
13 Monate
Teammitglieder

5 (davon 4 Young Digitals)

Kontaktperson

Head of Digital Infrastructure

Technologien & Tools
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Zusammen­fassung

Für ein Blockchain-basiertes Authentizitätsprüfungs-Netzwerk als B2B Service-Idee wurden UX Research, MVP-Design und agile Umsetzung über einen Zeitraum von ca. einem Jahr geleistet. Im Resultat entstanden dabei Consumer- und Provider-Apps, als native Mobil- und responsive Browser-Anwendungen. 

Die Situation

Im Innovation Center eines DAX-Konzerns​ sollte eine Blockchain-basierte Authentizitätsprüfung von Hardware-Produkten als B2B-Service​ entwickelt werden.

Der Wunsch

Die eigenen Unternehmensbereiche sollen im Innovation Center ergänzend zur klassischen Forschung und Entwicklung gemeinsam mit Startups und anderen Unternehmen innovative Ideen zu tragfähigem Neugeschäft transformieren.

Die Herausforderung

Zur Erreichung eines ersten Gateway-Milestones, der für die weitere Finanzierung des Projektes einen erfolgreichen Prototypen voraussetzte, blieben nur ca. vier Wochen.

Das Problem

Im Innovation Center fehlte es zunächst sowohl an Know-how bezüglich Designmethoden als auch an Entwicklungskapazität.

Der Weg zum Erfolg - Team und Methodik

Ein Young Digitals UX/ UI Designer begann zunächst mit der Modellierung des geplanten Produktes in Form von Wireflows und UI Designs. Nach einigen Nutzertests und Freigaben wurde er von einem eingespielten, agilen Softwareentwicklungsteam der Young Digitals verstärkt. Der UI Designer arbeitete vor Ort - im Innovationszentrum des Unternehmens - eng mit einem internen Product Owner zusammen und bildete damit den Brückenkopf zum vierköpfigen Entwicklerteam. Die Young Digitals Entwickler codeten zwar aus ihrem Berliner Büro heraus, trafen sich aber in regelmäßigen Abständen zum Austausch im Innovation Center.

Diese Konstellation ermöglichte eine effektive Klärung von Erwartungen und Abläufen, gestattete den Aufbau einer engen Arbeitsbeziehung und begünstigte höchstmöglichen Fokus und Effizienz der Beteiligten. 

Nach ersten Scrum Sprints des Entwicklerteams konnten unmittelbare Ergebnisse geliefert und die Erfahrungen der Kooperation mit internen und externen Mitarbeitern ausgewertet werden. So gelang es dem Team, in einen eigenen Rhythmus zu finden und den Zyklus nach einer Ramp-Phase auf quartalsweise Liefer-Milestones auszudehnen. Hierfür wurde zwischendurch die Methode von Scrum hin zu Kanban gewechselt. 

Projekterfolge

Der erste, hoch-ambitionierte Milestone in Form eines nutzergetesteten Produktdesigns konnte durch den unverzüglichen Start des Young Digitals’ Entwicklerteams erreicht werden. Somit waren die Weichen für die darauffolgende zwölfmonatige 'Discovery'-Zusammenarbeit gestellt, in der ebenfalls alle kritischen Milestones erfüllt worden sind.

Der Entwicklungsprozess wurde in Phasen-Releases unterteilt, bis schließlich ein MVP (Prototyp) abgenommen und an eine interne Softwareentwicklung zur ‘Delivery’ übergeben werden konnte. Dort erfolgten die vollständige Ausarbeitung aller ‘Edge Cases’ (Sonderfällen), die Integration (mit anderen Systemen), die Härtung (für Sicherheit, Stabilität und Performance), die Instrumentierung (Versehung mit Messpunkten) und letztlich die Launch-Vorbereitung. 

Der vorhandene Enthusiasmus über die neue Geschäftsidee wurde direkt in einen hohen Impuls übersetzt. Die Visualisierung in prototypische Designs, die Tests mit Nutzern und deren Feedback produzierten unmittelbare Resultate.

In den folgenden Monaten wurde das React-basierte Frontend realisiert. Zunächst entstand eine Web-Anwendung mit Zugängen für Hersteller von Originalprodukten, für Händler-‘Konsumenten’ (Prüfer) sowie für die Administratoren des Dienstbetreibers. In einer späteren Phase wurde für die Endnutzer eine native  Android App ergänzt, die mit einer spezifischen Sicherheitshardware kommuniziert. Des Weiteren erfolgte die Integration von mathematischen Prüfverfahren ins Frontend. Sie werden in Echtzeit ausgeführt.

Das Java-basierte Backend als Host Umgebung realisierte zum einen die Anbindung an die Bestandssysteme des Betreibers bzw. Auftraggebers. Zum anderen stellte es die Blockchain Virtual Machine bereit sowie die darin laufende neu-entwickelte Anwendung zum Betrieb eines Peer-To-Peer-Netzes aus dezentralen Maschinen mit seinen gegenseitigen Vereinbarungen ('Smart Contracts'). Die sensitive Blockchain-Anwendung wurde durch Entwicklungsteams des Klienten umgesetzt, während das Young Digitals Team neben der Administrations-Logik auch die User Experience realisierte. 

Fazit

Young Digitals hat eine digitale Geschäftsidee des Mandanten quasi aus dem Stand auf höchstes Innovations-Tempo katapultiert. Der Einsatz eines erfahrenen, top ausgebildeten und eingespielten Entwicklungsteams gewährleistete nicht nur unmittelbare Kapazität, sondern insbesondere methodisch sauberes Vorgehen und interdisziplinäre Weitsicht - und damit höchste Schlagzahl. Innerhalb vereinbarter Zielsetzungen agierte das Team autark und war über die Ziel-Erfolgsmessung jederzeit in der Um-Organisation verankert. Nachdem das Projekt in schlanker Product Discovery Arbeit ausreichend Fahrt aufgenommen hatte und die Product Delivery Arbeit etabliert war, wurde es dann an die Mandanten-Organisation zurück übertragen. 

Ansprechpartner

Mico Pütz